|
Einer
der höchsten Gipfel des Hagengebirges
Uns hat vor allem die braune Felswand interessiert. Was mag
das für ein Gestein sein inmitten der umliegenden Felsen?
Leider wissen wir noch nicht mal den Namen des Berges.
Paul Mörwald hat uns des Rätsels Lösung geschrieben:
"Ich lebe am
Fuße des angesprochenen Berges mit der eindrucksvollen
"Wunde". Es handelt sich um einen Vorgipfel des
Riffelkopfes, dem südöstlichsten Gipfel des Hagengebirges,
das den Pongau vom Berchtesgadenerland trennt. Im Juli 2001
ereignete sich eines morgens um ca. 05.30 Uhr ein Bergsturz
aus dieser Wand. Das dortige Gestein ist Dolomit, u.a. durch
Erosion brüchig und nur in wenigen Bereichen kompakt.
Größere Gesteinstrümmer können - Gott
sei Dank - nicht ins Tal gelangen, da sie vorher zu grobem
Schotter zerfallen.
Das Hagengebirge ist,
bedingt durch seine Unerschlossenheit, ein Paradies für
Wild, Pflanze und natürlich -wenige-Menschen."
Danke Paul für deine Erklärung.
Es gibt schon wieder was vom Riffelkopf zu berichten. Sepp
Seidl schickte mir folgende Mail:
"Zu Eurem
Reisebericht Eisriesenwelt am 3.4.2002 möchte ich folgendes
ergänzen:
Am gegenüberliegenden vorderen Riffelkopf brach im Juli
2000 ein großer Teil Gestein ab (Pauli Mörwald
berichtete Euch davon). Am 24.12.2002 kam der nächste
Wandbruch. Ich hoffe, daß unser schöner Hausberg
nicht weiter zerfällt.
Beiliegend ein Vergleichsfoto
vom Wandbruch.
 
vorher nachher
Danke Sepp für Deine Mail und deine Fotos.
|