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Eisriesenwelt

3. April 2002

Web: Eisriesenwelt

 

Burg Hohenwerfen

Am Fuß der Eisriesenwelt stehen wir auf einem Parkplatz, auf dem uns einige Hinweistafeln verraten, dass im April die Höhlen noch geschlossen sind, dass aber die Straße bis zum obersten Parkplatz befahrbar ist.

Direkt vor uns erhebt sich der Fels mit Burg Hohenwerfen.

Als Grußkarte versendenBurg Hohenwerfen *

Wir sind also bis zum obersten Parkplatz hochgefahren, die Straßen waren bis hierher schneefrei. Dort ist der Anblick der Burg noch imposanter.

Die Burg Hohenwerfen auf dem 155 m hohen Felskegel hat eine wechselvolle Geschichte - geprägt von Zerstörungen und Wiederaufbauten - hinter sich. Sie wurde 1077 erbaut und nach 1122 zur Hauptfestung ausgestaltet, 1526 teilweise von aufständischen Bauern zerstört, 1530-85 ausgebaut. Ab 1898 restaurierte Erzherzog Eugen die im 19. Jahrhundert verfallene Burg. Leider wurde sie 1931 durch Großbrand teilweise wieder zerstört. Zum Glück konnte sie erneut restauriert werden. Heute befindet sich in der Burg ein Museum und eine Greifvogelwarte.

Blick auf das Hagengebirge

Vom Parkplatz der Talstation der Seilbahn, die in die Eisriesenwelt fährt, hat man eine wunderschöne Aussicht ins Salzachtal. Vor uns liegt das Hagengebirge.

Einer der höchsten Gipfel des Hagengebirges

Uns hat vor allem die braune Felswand interessiert. Was mag das für ein Gestein sein inmitten der umliegenden Felsen? Leider wissen wir noch nicht mal den Namen des Berges.

Paul Mörwald hat uns des Rätsels Lösung geschrieben:

"Ich lebe am Fuße des angesprochenen Berges mit der eindrucksvollen "Wunde". Es handelt sich um einen Vorgipfel des Riffelkopfes, dem südöstlichsten Gipfel des Hagengebirges, das den Pongau vom Berchtesgadenerland trennt. Im Juli 2001 ereignete sich eines morgens um ca. 05.30 Uhr ein Bergsturz aus dieser Wand. Das dortige Gestein ist Dolomit, u.a. durch Erosion brüchig und nur in wenigen Bereichen kompakt. Größere Gesteinstrümmer können - Gott sei Dank - nicht ins Tal gelangen, da sie vorher zu grobem Schotter zerfallen.

Das Hagengebirge ist, bedingt durch seine Unerschlossenheit, ein Paradies für Wild, Pflanze und natürlich -wenige-Menschen."

Danke Paul für deine Erklärung.

Es gibt schon wieder was vom Riffelkopf zu berichten. Sepp Seidl schickte mir folgende Mail:

"Zu Eurem Reisebericht Eisriesenwelt am 3.4.2002 möchte ich folgendes ergänzen:
Am gegenüberliegenden vorderen Riffelkopf brach im Juli 2000 ein großer Teil Gestein ab (Pauli Mörwald berichtete Euch davon). Am 24.12.2002 kam der nächste Wandbruch. Ich hoffe, daß unser schöner Hausberg nicht weiter zerfällt.

Beiliegend ein Vergleichsfoto vom Wandbruch.


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Danke Sepp für Deine Mail und deine Fotos.

Als Grußkarte versenden* Unterhalb der Eisriesenwelt

Die Eisriesen beherbergen die größte Eishöhle der Erde. Die Höhlen und Gänge besitzen eine Länge von mehr als 47 km und eine Eisfläche von rund 30.000 m². Von Mai bis Oktober kann man einen kleinen Teil des Höhlensystems besichtigen. In einer 70-minütigen Führung wird man durch imposante Eishallen, an Eisseen und unterirdischen Gletschern vorbei geführt.

Wettergegerbte Kiefern und Fichten

Wir fahren wieder runter ins Tal und weiter geht es auf der alten Bundesstraße Richtung Pass Lueg, wo wir die Salzachklamm besuchen wollen.

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Letzte Aktualisierung: 26.01.2003